Liebe Gemeinde!

Liebe Gemeinde,

das neue Jahr ist schon gar nicht mehr so neu, der zweite Monat bricht bereits an. Es ist sogar ein neues Jahrzehnt, in das wir mit dem Jahreswechsel eingestiegen sind. Wer erinnert sich nicht noch an das Millennium,
die Jahrtausendwende… Mit welchen Sorgen, Fragen und Hoffnungen man damals gelebt hat. Wie ist es Ihnen und uns diesmal ergangen? Wie haben Sie den Jahreswechsel verbracht und was beschäftigt Sie dabei
noch weiter bis heute? Damit meine ich weniger die „guten“ Neujahrsvorsätze, die dieses Jahr sogar noch einen Tag länger halten müssten. Sind wir doch in einem Schaltjahr mit einem Tag mehr, der Februar hat also ausnahmsweise mal wieder 29 Tage. Vielleicht nutzen diesen besonderen Tag manche Paare oder andere Personen, oder eben ein anders wichtiges gut zu merkendes Datum: 02.02.2020, 20.02.2020 oder 22.02.2020… Egal welcher Tag dieses Jahres, egal welche Erwartungen und Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste, Wünsche und Fragen uns dabei bewegen. Es bleibt zu hoffen, dass im Rückblick alles halbwegs so reibungslos verläuft wie der Jahrtausendwechsel zum Millennium: Das Computerchaos, der Zusammenbruch der
Technik und der große Crash blieben aus. Ohne größere und kleinere Probleme und Problemchen lief es nicht, wird es wohl auch nie laufen… Wo Menschen sind, da menschelt es… Und gerade da hoffe ich und wünsche ich mir und Ihnen, dass da eben auch für jeden Tag dieses Monats, dieses Jahres, dieses Jahrzehnts etwas spürbar ist: Gott der Herr über Zeit und Ewigkeit ist selbst Mensch geworden. Selbst wenn die Weihnachtszeit nicht mehr wie früher bis Lichtmess in diesen Monat Februar reicht, wenn Krippe und Tannenbaum nicht nur schon längst abgebaut, sondern sogar schon fast vergessen sind: Das, was wir an Weihnachten kurz vor dem Jahreswechsel gefeiert haben, bleibt gültig, wirkt fort. Gott selbst kommt in unsere Zeit und Welt, er wird Mensch. Wir Menschen dürfen das spüren, nicht nur die 366 Tage im Jahr 2020. Nach Advent und Weihnachtszeit mit Jahreswechsel kehrt ein wenig Alltag, Ruhe und Routine ein, bevor dann mit der Fastenzeit wieder besonders geprägte Tage beginnen. Dies jedoch nicht, ohne dass zuvor die „Tollen Tage“ ausgelassen begangen werden und kräftig und fröhlich Karneval gefeiert wird.

                                              
An den 29 Tagen in diesem Februar wünsche ich, dass dieser Segen uns Menschen erreicht.
 
Für das Jahr 2020 wünsche ich, dass wir Menschen Gott in unserer Mitte spüren und erleben.
 
Für das neue Jahrzehnt wünsche ich, dass Gottes Liebe und Frieden alle Menschen glücklich macht.
 
Für alle Zeit, dass wir uns Zeit nehmen für Gott und seine Menschen.
 
Dazu Ihnen und uns allen Gottes Segen und eine gute Zeit!
 
Ihr und euer Pfarrer Christoph Konjer
 
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