Bulli-Boni-Bus

Die gelben Bonfatius-Busse gehören zur Diaspora fast schon wie das Weihwasser in die Kirche. Bislang hatten wir drei dieser Bullis in unserer Pfarrei. Diese wurden jedoch sehr unterschiedlich genutzt. Früher gab es an mehreren Orten regelmäßige organisierte Fahrdienste zu den Sonntagsgottesdiensten. Auch zu vielen weiteren Angeboten wurden in der Vergangenheit die Bullis regelmäßig genutzt. Diese Nutzung war jedoch seit Jahren rückläufig. Lediglich in Liebenau fährt der Bulli noch jedes Wochenende als Hol- und Bringedienst zu den Gottesdiensten. Dass alle drei Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs waren, kam beinahe gar nicht mehr vor. Auch weitere Vermietung und Nutzung durch andere Gruppen innerhalb und außerhalb unserer Pfarrei hielt sich in Grenzen. Von den drei Fahrzeugen wurde beispielsweise bei zweien jeweils nur 3.000 km und bei einem rund

7.000 km Jahresleistung gefahren. Die Einträge in den Fahrtenbüchern sprachen für sich. Im Kirchenvorstand wurde daher überlegt, ob es nach wie vor sinnvoll ist und sich rechnet, weiter drei Fahrzeuge vorzuhalten und damit zu unterhalten und zu finanzieren. Man kam überein, sich von einem Fahrzeug zu trennen und damit weiter zwei Bullis in unserer Pfarrei zu behalten. Vom Kirchenvorstand wurde ein vierköpfiges Gremium beauftragt, alle drei Fahrzeuge unter die Lupe zu nehmen, die beiden für uns am besten zu behalten und den dritten zu veräußern. So wurde der Beschluss gefasst, nach- dem ein offizielles Gutachten des TÜV vorlag, den bislang in Stolzenau vorhandenen VW-Bus zu verkaufen. Zwei Drittel des Verkaufserlöses gehen zurück an das Bonifatiuswerk, das die Anschaffung vormals mitfinanzierte. Unsere Pfarrei hat also nach wie vor zwei dieser Bonifatius-Busse. Einer wird künftig in Liebenau stehen und dort vor allem für die Gottesdienstfahrten eingesetzt und zudem von unserer Küsterin für ihre Dienste und Materialtransporte, Blumen- schmuck etc. zu allen vier Kirchorten genutzt. Ein zweiter Bulli hat seinen Standort an der Pfarrkirche und beim Pfarrhaus in Stolzenau. Die bisher für den dritten Bulli genutzte Garage an der Strasse neben der St. Ursula-Kirche wird künftig extern vermietet. Wir bitten daher darum, die Zufahrt zu dieser Garage frei zu lassen und nicht davor zu parken, damit der Mieter hier freien Zugang hat.

Beide Bullis der Pfarrei können nach wie vor in der gesamten Gemeinde, für alle vier Kirchorte und für kirchliche und gemeindliche Veranstaltungen genutzt werden. Anfragen hierzu müssen nach wie vor über das Pfarrbüro laufen, das die Terminplanung und Koordination übernimmt. Im Kirchenvorstand hat Bruno Buczek das Amt des Bulliwartes inne, um die beiden Fahrzeuge kümmern sich zudem Wolfgang Kügler und Michael Weber. Wer also zu einem Gottesdienst oder einer unserer kirchlichen Veranstaltungen keine eigene Fahrmöglichkeit hat, kann sich wie immer gern melden. Dann kann einer der VW-Busse für Fahrdienste organisiert werden. Auch hierfür bitte direkt kurz das Pfarrbüro kontaktieren.

 

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