Hilfe für verfolgte Christen

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PAKISTAN:

Die 15jährige Faiza Mushtaq war ohne Wissen ihrer Eltern entführt, zum Islam gezwungen und an eine Islamschule überstellt worden. In einer spontanen Rettungsaktion konnte sie befreit und den Behörden überstellt werden. Gegen die Entführer wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Allerdings begann für die Familie eine Hexenjagd. Helfer, die sie zu Weihnachten besuchten, wurden auf der Rückfahrt von der Straße abgedrängt, von 6 maskierten Männern aus dem Auto gezerrt, dieses mit Eisenstangen demoliert und sie selbst bewusstlos geschlagen. Die bärtigen Männer drohten sie umzubringen, wenn sie nicht die Anzeige zum Fall Faiza zurückziehen würden. Die Verletzten schleppten sich mit inneren Verletzungen und eingeschlagenen Zähnenzur nächsten Erste-Hilfe Station. Sowohl ein Geistlicher, der um Hilfe gebeten wurde, als auch der für Faiza zuständige Rechtsanwalt sagten Hilfe ab, da auch sie Morddrohungen bekommen hatten. Es blieb nur, die Familie in ein „geschütztes Quartier“ unterzubringen und einen neuen Anwalt zu suchen.

In Lahore wurde eine einfache christliche Familie von den Nachbarn beschuldigt, Götzen und Statuen anzubeten, da sie  eine Krippe aufgestellt hatten. Wie so häufig war Religion für den Streit vorgeschoben, denn das Grundstück der Familie war durch das Wachstum der Stadt teures Bauland geworden, Es kam zu Handgreiflichkeiten. Unter den Angreifern waren auch 2 bezahlte Killer. Sie schossen den Familienvater nieder, der sich schützend vor seine Familie gestellt hatte. Auch die Kinder, 15, 6 und 2 Jahre alt, und weitere Verwandte wurden schwer verletzt. Nun befindet sich auch diese Familie in einem „geschützten Quartier“. Der Fall ist der Polizei bekannt, die aber noch nichts unternommen hat. Jede Veröffentlichung in den örtlichen Medien bringt die Familien und auch die Helfer in schlimme Gefahr.

Beten wir für die Christen in Pakistan!

Erika Hugl (Quelle: Christen in Not)

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