Fackelkreuzweg

Unseren Fackelkreuzweg sind wir in diesem Jahr in unseren vier Gemeinden Stolzenau, Uchte, Liebenau und Steyerberg als ökumenischen Kreuzweg gegangen.

Wir begannen in Stolzenau, begleitet von Pastor Gelshorn.

Gestartet sind wir an der katholischen Kirche St. Georg. Von dort gingen wir zum alten Kirchturm in Holzhausen und machten einen Abstecher über den dortigen Friedhof. Über den Stolzenauer Friedhof ging es zur evangelischen Kirche St. Jakobi.

Pastor Gelshorn hielt dort noch einen Abschluss mit Fürbitten, Vater unser und Segen.

Auf dieser Etappe wurde mir noch einmal sehr bewusst, wie vergänglich unser Leben ist. Aber auch meine Hoffnung auf ein ewiges Leben durch den Weg Jesu ans Kreuz.

Die 2. Etappe fand in Uchte statt, begleitet von Pastor Meyer-Najda. Sie führte uns von der katholischen Kirche St. Ursula direkt zur evangelischen Kirche. Jesus begegnet auf seinem Weg nach Golgotha Menschen, die um ihn weinen und Mitleid mit ihm haben, aber auch solche, die ihm helfen z.B. Simon von Zyrene oder Veronika. Doch die Last des Kreuzes ist für ihn zu schwer. Er fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.

Die 3. Etappe fand auf Grund des schlechten Wetters in der katholischen Kirche und in der evangelischen Kirche in Liebenau statt. Begleitet hat uns Pastor Niss.

Auf diesem Weg stehen Frauen am Wegesrand, die um Ihn weinen, aber Ihm nicht mehr helfen können.

Er fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz. Und als ob diese ganzen Demütigungen nicht genug wären, wird er am Ende seiner Kleider beraubt und ans Kreuz genagelt.

Jesus, ein Mann der Schmerzen. Sein Kreuzweg dauert bis heute.

In unserem Leben, durch das Jesus als Begleiter mit uns geht, gibt es Schmerzen, Enttäuschung, Trauer, Einsamkeit.

Aber auch Hoffnung, Hilfe und Liebe.

Heute Abend, Freitag 16. März, gehen wir die letzte Etappe in Steyerberg. Begleiten wird uns Pastor Kricheldorf.

Eine Herausforderung war in diesem Jahr auch das Wetter: es war kalt und trocken in Stolzenau; wir hatten Schneefall in Uchte, Regen in Liebenau.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den Pastoren Gelshorn, Meyer-Najda, Niss und Kricheldorf für ihre Bereitschaft, diesen Kreuzweg mit zu gestalten und zu gehen.

Danke sagen wir auch unseren evangelischen Brüder und Schwestern, die mit uns gebetet haben und uns mit Tee verwöhnt haben.

Ak Liturgia Birgit Kügler

 

 

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