19. Königshainer Treffen in der Patengemeinde Warmsen

Zum 19. Mal trafen sich am 16. Juni 2018 ehemalige Königshainer und deren Angehörige in Haselhom in der Gaststätte Gräper. Georg Stiller, der die alle zwei Jahre stattfindenden Treffen organisiert, freute sich, dass sich 62 Personen angemeldet hatten.
 
Im Februar 1946 fanden rund 900 Königshainer eine neue Heimat in Warmsen. Sie waren nach Kriegsende aus der Grafschaft Glatz vertrieben und mit Güterzügen über Helmstedt und Nienburg nach Warmsen gebracht worden.
 

 
Auch Margarete Stiller war unter den Vertriebenen. Sie fand zwar in den folgenden Jahrzehnten in Uchte eine neue Heimat, hatte das Vergangene aber nie wirklich vergessen können. 1983 organisierte sie das erste Königshainer Treffen in Warmsen, um die Erinnerung an die Heimat aufrecht zu erhalten. Ihr ist es ein Stück weit zu verdanken, das Warmsen seit 1984 Patengemeinde von Königshain ist. Nach ihrem Tod 1997 hat ihr Sohn Georg Stiller die Organisation der alle zwei Jahre stattfinden Treffen übernommen.
 
Der Ablauf des Treffens, begann mit der Begrüßung der Ehrengäste, dem Bürgermeister von Warmsen und Mitglied des niedersächsischen Landtages Herrn Karsten Heineking, dem kath. Pfarrer der St. Christophorus Gemeinde Herrn Pfarrer Christoph Konjer und Herrn Pfarrer Martin Karras, der für die Belange der Heimatvertriebenen zuständig ist.
 

 
Nach dem Mittagessen und Kaffeetrinken wurde der Gedenkstein im Warmser Park besichtigt. Danach fand in der ev. Kirche in Warmsen eine heilige Messe statt, die Pfarrer Konjer und Pfarrer Karras zusammen gestalteten.
Ein besonderer Dank an Herrn Pastor  Ingo  Krause,  von  der  ev. Kirchengemeinde Warmsen, der für diesen Gottesdienst die Kirche zur Verfügung stellte.
 
Georg Stiller
 
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