Krippenspiel in Liebenau

Na, das war eine Aufregung im diesjährigen Krippenspiel in der Liebenauer Kirche an Heiligabend.
 
Plötzlich gesellte sich zu der Schar der Schauspieler, die wie jedes Jahr Maria, Josef, die Hirten und Engel verkörperten, der Weihnachtsmann! In seinem roten Gewand stand er befremdlich im Mittelgang der Kirche und war auf dem Weg zur Krippe. Er wurde von Maria Hadaschik mit den Worten gestoppt, was er denn hier wolle. Ein Weihnachtsmann hätte hier nichts zu suchen. Er habe doch schon in der Adventszeit in den Städten und Märkten seine Aufgabe erfüllt. Der Weihnachtsmann ließ sich aber nicht abwimmeln. Er wolle endlich auch die Geschichte erleben, die sich in Bethlehem zugetragen habe Er wisse darüber gar nichts. Und so wurde der Weihnachtsmann, gespielt von Erik Neumann, mit hineingenommen in das Krippengeschehen, dass von elf Kindern aus verschiedenen  Orten unserer Gemeinde, einstudiert war. Dieses Jahr war es ein Novum, dass das Krippenspiel ausgesucht und eingeübt wurde von Jugendlichen: Caja Neumann, Maria Hadaschick und Freunden.
 
 
Die Kinder wurden von ihnen sehr motiviert und so wurde das Krippenspiel ein voller Erfolg. Es führte die Besucher in das Geheimnis der Heiligen Nacht ein und bei den Besuchern stellte sich nach und nach ein weihnachtliches Gefühl ein. Dieses wurde unterstützt von den zwei Musikerinnen Frau Bodtke und Frau Wandmacher aus Uchte, die mit dem Akkordeon aufspielten.
 
 
Ein besonderer Moment war für alle, als das Friedenslicht von Bethlehem mit nach Hause genommen werden konnte. Ein Stück Bethlehem wurde an die eigene Krippe mitgenommen. Und so konnten die Besucher mit dem Weihnachtsmann in sein Gedicht für das Jesuskind einstimmen:
 
Ich komme, wie ich bin, ganz ohne Bedenken.
Und nun bin ich ganz einfach da
und fühl mich dir auch schon sehr nah. Große Gaben braucht du nicht,
dein Stall ist sowieso voll Glanz und Licht.
 
Annette Geers
powered by Kajona³