Mikrofon- und Lautsprecheranlage in den Kirchen

Unterschiedlich wurden bisher die Mikrofone und Lautsprecheranlagen in den Kirchen genutzt. Manche nur an Sonn- und Feiertagen, bei Werktagen und kleineren Anlässen jedoch nicht. Selbst innerhalb eines Gottesdienstes gab es unterschiedliche Handhabungen. Vermeldungen oder Fürbitten wurde teilweise mancherorts ohne Mikrofon vorgetragen. Anderes hingegen vom Ambo mithilfe der Lautsprecher übertragen. Diese unterschiedliche Praxis hatte dazu geführt, in einigen Orten ganz auf die Lautsprecheranlage zu verzichten, zudem es beispielsweise in Stolzenau technische Probleme und Störungen gab. Denn, wenn ein Teil des Vorgelesenen ohne Verstärkung verstanden wird, warum dann für die anderen Teile die Mikrofone nutzen? Zwischenzeitlich zeigt jedoch die Erfahrung und die Rückmeldung, dass dies nicht immer der Fall ist. Nicht alles, was vorgetragen wird, wird auch von allen im Gotteshaus gleich gut verstanden. Gerade für viele unserer älteren Gottesdienstbesucher kann dies manchmal schwierig werden. Daher soll es nun eine einheitliche Regelung für alle Gottesdienste zu Sonn- und Feiertagen sowie werktags geben: Alles soll nach Möglichkeit durch die Mikrofone verstärkt und über die Lautsprecher übertragen werden. Daher mögen künftig an allen vier Kirchorten von den Vermeldungen über die biblischen Lesungen bis zu den Fürbitten und weiteren Gebeten und Texten die Vorbeter und Lektoren jeweils ans Ambo treten und dort am Mikrofon lesen, vortragen bzw. vorbeten. Zudem sind tragbare Funkmikrofone und/ oder Ansteck-Mikrofone vorhanden, die flexibel eingesetzt werden können. Diese wird beispielsweise auch der Pfarrer überall einsetzen.

So wollen wir künftig allen ermöglichen, das Vorgetragene auch gut zu hören und akustisch zu verstehen und eine gute Mitfeier der Gottesdienste zu ermöglichen.

 

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