Moment mal

„Brauche ich die Kirche noch?“

„Brauche ich die Kirche noch?“ Diese Frage stellte die Kirchenzeitung im Rahmen einer stichprobenartigen Umfrage in mehreren Städten. Nach Auswertung dieser Studie kam unter anderem dieser Faktor als Ergebnis heraus.

„An Wendepunkten im Leben wünschen sich die Menschen kirchliche Angebote.“

Also bei Geburt, Hochzeit oder im Todesfall. Genau diese Beobachtung, hatte auch schon Weihbischof Wübbe, bei seiner Visitation im Sommer letzten Jahres, verlauten lassen. Daraus resultiert, wenn der Mensch seinen Wendepunkt gut gemeistert hat, wenn also alles wieder auf Kurs ist, dreht er vom Wind seitlich ab. Einige wenige bleiben trotzdem auf Kurs und von daher macht es auch Sinn, gerade an diesen Wendenpunkten Kirche in seiner ganzen Professionalität zu zeigen. Klingt jetzt vielleicht etwas erfolgsorientiert, macht aber definitiv Sinn.

Zur Geburt, sprich zur Taufe, senden wir bereits unsere Taufkatecheten in die Familien, um mit ihnen in Kontakt zu kommen und Hemmschwellen zu brechen. Zur bevorstehenden Tauffeier, aber auch zu Hochzeiten oder Trauerfeiern laden wir immer die Gemeinde mit ein. Keiner soll seinen schönsten oder schwersten Weg allein gehen.

Hauptamtliche und Ehrenamtliche können also hier gemeinsam zeigen, „ja, wir brauchen Kirche noch“.  Jedes Lächeln oder ein Händedruck eines Christen können zeigen, „ja, du bist an diesem Wendepunkt nicht allein“ und du bist jeder Zeit herzlich willkommen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen begleitende Wendepunkte!

 
Ihre Birgitta Asche
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