Moment mal

Der Himmel wird tiefschwarz und ein gewaltiger Sturm bricht herein, als ich mich gerade auf den Weg nach Liebenau zum Treffen der Gremien, im Rahmen der Gemeindevisitation mit Weihbischof Johannes Wübbe, mache. In Liebenau angekommen beruhigt sich das Wetter Gott sei Dank wieder und einige Zeit später kommt sogar die Sonne  zum  Vorschein.  Wir beginnen unser Treffen mit  einer heiligen Messe. An diesem Donnerstag begehen wir das Fest der Heiligen Edith Stein. Weihbischof Wübbe geht in seiner Predigt auf diese Heilige und Märtyrin, vor allem auf ihre Verfolgung und ihre Rolle als Brückenbauerin, ein.
 
 
Brückenbauer gibt es auch in unserer Zeit, Johannes Wübbe würde ich auf alle Fälle so einen nennen. Im anschließenden Gespräch im Pfarrheim mit Vertreter von KV und PGR schafft  er es immer wieder seine Art von Arbeit, seinen Umgang mit  uns als Gemeinde und die Kirche im 21er Jahrhundert gekonnt miteinander zu verbinden, zu überbrücken. Er hört zu und teilt sich mit, er versteht und rät und das mit hohem Respekt vor   der Arbeit unserer Gemeinde hier in der Wesermission, die wir ihm versuchen vorzustellen. Er ermutigt uns weiter in unserem Einsatz für den Glauben in unserer Kirche einzutreten und mit unserem Beispiel zu werben.
 
Sein bischöflicher Wahlspruch lautet: „Voll Hoffnung glauben“ (Römer 4,18). Das glaube ich ihm und freue mich auf ein Wiedersehen, wenn er im November zur Spendung des Sakraments der Firmung nach Stolzenau kommt.
 
Ihre  Birgitta Asche
powered by Kajona³