Seniorenadventsfeier

Der heutige Bericht über unsere diesjährige Senioren – Adventsfeier vom 11.12.18 in Stolzenau beginnt mit der Kurzgeschichte, die wir von Pfarrer Konjer im Gottesdienst gehört haben:
 
- Ein Maler hatte ein „Haus des Friedens“ gemalt. Groß und stabil, fest wie eine Arche. Die Farben freundlich und harmonisch. Eine friedliche Stimmung lag in dem Bild. Später betrachtete ein kleiner Junge zusammen mit seinem Vater das Bild ganz aufmerksam. Plötzlich fragte der Junge: „Vater, auf diesem Bild fehlt etwas. Es fehlt die Klinke an der Außentür. Wie soll da der Friede ins Haus hineinkommen?“ Der Vater, nicht wenig erstaunt ant- wortete: „Die Türklinke hat der Maler bestimmt nicht vergessen, sondern er hat sie bewusst weggelassen. Er wollte damit sagen: Der Friede kann nur ins Haus kommen, wenn wir ihm von innen öffnen und ihn bei uns wohnen lassen.“- Von innen die Türen unseres Herzens öffnen für Gott, für unsere Mitmenschen, für die Nöte anderer ….
 
 
Warum diese Kurzgeschichte zu Beginn des Artikels? Zum einen könnte das „sich öffnen“ ein Jahresvorsatz sein, zum anderen gingen wir so berührt in den festlich gedeckten Gemeinderaum. Die sich öffnenden Türen, das fried- volle Miteinander prägten die Atmosphäre unserer Adventsfeier . Jeder ging auf jeden zu. Bei leckerem Mohnkuchen, Apfelstrudel, Stollen, Gewürztalern, Nusskuchen und herzhaften Schnittchen wurden gute und offene Gespräche geführt. Man ging aufeinander zu. Besinnliche Gedichte und Texte, von Frau Berner liebevoll ausgesucht und vorgetragen, schufen eine friedliche und gelöste Stimmung. Texte wie „dicke rote Kerzen“ oder „die Rede des Esels an Maria“ und viele mehr gehörten dazu. Zum Miteinander gehört aber auch die Fröhlichkeit und die kam durch das gemeinsame Singen nicht zu kurz. Herzhaftes Lachen und ungläubiges Staunen rief aber auch die Dienstanweisung für Finanzämter von 1997 über den Dienstweihnachtsbaum hervor. Die Kommunionkinder besuchten uns Senioren, sangen und trugen ein Engelgedicht vor, welches sie jedem Teilnehmer zur Erinnerung schenkten. Zum krönenden Abschluss erfolgte die offizielle Bescherung. Jeder erhielt ein kleines Weihnachtsbuch, von Frau Berner gebackene Köstlichkeiten und das alles verpackt mit dreifacher Symbolik. Das Geschenk sah aus wie ein Schiff mit einem Tannenbaum als Segel und vollbeladen mit Köstlichkeiten. Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt. Solch fröhliche Nachmittage, getragen von Menschen die ihre Türen von innen öffnen wünsche ich unserer Gemeinde auch für die Zukunft.
 
 
Herzlichen Dank für die Vorbereitung.
 
Elfie Weber
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