Wahlen zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat

Am 10./11. November 2018 werden im Bistum Osnabrück die Mitglieder für die Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte neu gewählt. Hierfür werden engagierte Kandidatinnen und Kandida- ten gesucht: Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene, die bereit sind, ihre Fähigkeiten und Begabungen in die Gestal- tung des kirchlichen Lebens einzubringen. Sind Sie oder bist Du vielleicht selber bereit dazu? Oder kommt Ihnen/Dir jemand in den Sinn, der dafür in Frage kommen könnte? Wir freuen uns über entsprechende Hinweise und man darf sich gern melden und darüber ins Gespräch kommen.
 

Kirchenvorstand:

Der Kirchenvorstand vertritt die Kirchengemeinde. Er ist zustän- dig für die finanziellen und verwaltungsmäßigen Angelegenheiten der Kirchengemeinde. Insbesondere stellt er  den  Haushalt  auf und berät und entscheidet in allen vermögensrechtlichen Angele- genheiten. Auf diese Weise stellt er die Rahmenbedingungen der Seelsorge – insbesondere der pastoralen Arbeit des Pfarrgemein- derates – sicher.
 
Zum Beispiel kümmert sich der Kirchenvorstand um
- finanzielle Ausgaben,
- Einstellung von Mitarbeitenden,
- Vermietung und Verpachtung von kirchlichen Immobilien,
- Betrieb von Kindertagesstätten (soweit vorhanden)
- und andere Rechtsgeschäfte.
 

Pfarrgemeinderat:

 
Der Pfarrgemeinderat nimmt teil an der Leitungsaufgabe der Kirchengemeinde. Er stellt die Weichen für ein lebendiges Gemeindeleben  und setzt sich dafür ein, möglichst viele zu beteiligen. Er nimmt gesellschaftliche Veränderungen wahr und entwickelt Ideen, wie die Kirche den Menschen heute nahe sein kann. Er arbeitet eng zusammen mit dem Pastoralteam, dem Kirchenvor- stand und, wo vorhanden, dem ehrenamtlichen Gemeindeteam.
Konkret kümmert sich der Pfarrgemeinderat zum Beispiel um
- lebensnahe seelsorgliche Angebote,
- wirkungsvolles Engagement für Bedürftige und Notleidende vor Ort und weltweit,
- zeitgemäße Glaubenskommunikation (Tauf-, Erstkommunion- und Firmkatechese),
- einladende Begegnungen und Feste,
- Zusammenarbeit mit außerkirchlichen Gruppen und Einrich tungen.
 

Du bist beteiliger*in

Du bist einladend
Du entwickelst gerne gemeinsam mit anderen kreative Ideen
Du hast einen weiten Blick
Du kannst Menschen gut einbinden

Du bist beGeiSTerte*r

Du hast Freude am Glauben
Du bist authentisch
Du bringst deinen Glauben und das Leben zusammen
Du lässt Dich von Gottes Wort leiten

Du bist Hingucker*in

Du kannst gut zuhören
Du siehst die Nöte vor Ort
Du stehst mitten im Leben
Du setzt dich für andere ein

Du bist Talententdecker* in

Du hast einen Blick für das, was andere gut können
Du bestärkst andere
Du schätzt die Talente anderer wert
Du gibst anderen Raum, in den sie sich einbringen kön- nen

Du bist Netzwerker*in

Du kannst Menschen zusammenbringen
Du blickst über den Tellerrand hinaus
Du kannst verschiedene Meinungen stehen lassen
Du schaffst Begegnungen

Du bist Teamplayer*in

Du hast Lust, zu gestalten
Du bist teamfähig
Du übernimmst und teilst Verantwortung
Du gehst gerne neue Wege

Zehn Gründe für eine Kandidatur

 

Mitgestalten und mitentscheiden

1. Ich denke, dass im Pfarrgemeinderat bzw. im Kirchenvorstand einiges bewegt werden kann. Diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen und stelle mich zur Wahl

Charismen einbringen

2. Ich kandidiere, weil ich als Christ meinen Teil zum Gelingen eines aktiven Gemeindelebens in unserer Pfarrei beitragen kann. Ich möchte mich mit meinen Fähigkeiten und Begabungen einbringen.

Übergang begleiten und gestalten

3. Ich möchte die anstehenden Veränderungen in den Gemeinden nicht nur kritisieren, sondern positiv mitgestalten und Dinge mitentscheiden.

Neu anfangen

4. Ein Neuanfang braucht neue Leute, deshalb mache ich jetzt mit.

auf gute erfahrungen bauen

5. Ich kandidiere wieder für den Pfarrgemeinderat bzw. Kirchenvorstand, weil ich mich mit meinen Ideen einbringen kann und weil mir das gute Miteinander in den Gremien gefällt.

Tradition wahren und Neues gestalten

6. Weil ich gerne am Zusammenwachsen der Pfarrei mitarbeiten will, kandidiere ich. Egal ob Christ König, Heilig Geist oder St. Franziskus jeder der drei Kirchorte soll sein eigenes Gesicht und seinen eigenen Schwerpunkt erhalten und behalten.

begegnung der Menschen im Stadtteil

7. Ich glaube, dass ich durch meine Erfahrung helfen kann, dass sich Generationen und Gruppen begegnen und bereichern – auch in der ökumenischen Zusammenarbeit im Stadtteil.

alle Generationen vertreten

8. Die Gremien vertreten die Interessen der ganzen Gemeinde. Ich möchte meiner Generation eine Stimme verleihen und sie berücksichtigt wissen.

Vertrauen gewinnen

9. Gerade in einer Zeit, in der die Kirche viel an Vertrauen verloren hat, ist es mir wichtig, dass der      Pfarrgemeinderat bzw. Kirchenvorstand das Bild
        unserer Pfarrei positiv prägt.

Verantwortung übernehmen

10. Mir ist das Leben  in unserer Pfarrei sehr wichtig und übernehme daher gerne Verantwortung, habe Lust zu gestalten und bin teamfähig.
 
 
 
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