Glaubensweg: „Ja, ich bin getauft“

Glaubensweg: „Ja, ich bin getauft“

Mit der provokanten Frage: „Würden Sie sich heute taufen lassen, wenn Sie noch nicht getauft wären?“ wurde die Gesprächsrunde eröffnet.

Spontan haben alle Teilnehmer mit „Ja“ geantwortet, weil jeder feststellte, dass die Taufe die Beziehung zu Gott und der Glaubensgemeinschaft ermöglicht hat. Ein Leben mit Gott, glauben, hilft im Alltag. Die Taufe bejahen konnten wir, weil wir eine Beziehung zu Gott aufbauen durften. Nachdenklich stimmte uns, dass viele Menschen zu wenig über die frohe Botschaft erfahren und deshalb Gott fern bleiben. Kritisch haben wir aber auch angemerkt, dass die katholischen Kirche, also unsere Glaubensgemeinschaft, noch Veränderungsbedarf zeigt.

Es folgte eine Phase der Bibelarbeit in Form eines „Schreibgespräches“. Auf vier Stationen verteilt lagen unterschiedlichen Schrift- stellen. Unter der Fragestellung „Was gewinne ich für mein Leben durch die Taufe“ hat jeder seine Gedanken bei dem jeweiligen Schrifttext dazu notieren können. Hier einige der wirklich spannenden Antworten: „- einen viel weitern Horizont für mein Leben – tot für die Sünde - unantastbar für die Sünde – Freude - ein Ziel für das Leben - Auferstehung - es kommt noch was – in das Reich Gottes kommen – ewiges Leben – neu geboren werden aus Wasser und Geist“.

Das Wasser des Lebens bringt Eis zum Schmelzen

Wir versammelten uns im nächsten Schritt um das Wasser des Lebens, nämlich um das Taufbecken. Symbolisch haben wir unsere Unvollkommenheit in Form eines Eiswürfels, kalt, rissig in das lebendige Wasser geworfen um es verändern zu lassen. Unseren Taufbund haben wir gesanglich noch einmal bestätigt.

Oft drücken Symbole das aus, was Worte nicht vermögen und deshalb ließen wir uns von dem Bild des Künstlers Hans Thomann inspirieren, das den Gekreuzigten darstellte, wie er aus dem starren Eis erstand.

Ein abschließendes Gebet und Lied beendeten den interessanten Abend.      

Elfie Weber

 

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